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Freitag, 17. November 2017

News / Ausfahrten / Rennen

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4 Mitglieder des RTC Inntal (Stefan Weiser, Gerhard Wurnitsch, Jochen Reider, Alexander Hanser und Ich) und unsere Radfreunde Martin Pregenzer und Manfred Hintner wurden am Sonntagmorgen von Sonnenschein und guter Stimmung in Lienz empfangen.

Ich bin wie immer mit riesiger Nervosität ziemlich früh wach geworden. Mein Ziel für heuer war es die Zeit von 4 h zu unterbieten. Visualisiert habe ich 3:58:59. :-)

Wir konnten heuer in Startblock 1 unsere Plätze beziehen. Ich auf Lieblingsposition links außen, die Jungs haben sich rechts außen im Schatten versammelt. Wir waren alle guter Dinge und freuten uns auf dieses Rennen. Meine Devise lautete überleben im Pulk bis Oberdrauburg, dann ist das Schlimmste schon überstanden.

Ich konnte in der Gruppe bis Oberdrauburg gut mit rollen. Beim Einstieg zum Geilbergsattel hab ich dann Jochen das erste, aber wie sich später herausstellen sollte nicht das letzte Mal gesehen. :-)

Ich merkte, dass die Beine gut waren und habe meinen Rhythmus im Anstieg schnell gefunden. Mit Musik in den Ohren und guter Laune ging es in die erste Abfahrt nach Kötschach, wo leider schon 2 ziemlich schwer Verletzte Radler am Asphalt lagen.

Das Panorama war traumhaft und die Stimmung auch. Jochen und ich haben dann das „Fang den Hut“ Spiel begonnen. Bergauf bin ich weggefahren, Bergab hat er mich überholt :-) so blieb die Laune und Motivation sehr hoch. In Maria Luggau wurden die RadlerInnen von der örtlichen Musikkapelle empfangen. In Untertilliach habe ich gemerkt, dass die Beine noch was hergeben und bin die letzten Anstiege in zügigem Tempo in italienischer Begleitung hochgezogen. Wir konnten auf eine andere Gruppe aufschließen, welche ich dann aufgrund des hohen Abfahrtstempos verloren habe.

Aber wer braust in diesem Moment mit 4 Mannbegleitung von hinten heran:JOCHEN. Vor lauter Freude hab ich dann gleich noch leichte Krämpfe im rechten Bein gekommen. Diese konnte ich nach kurzer Zeit wieder rausradelnIch habe zu diesem Zeitpunkt mal einen Blick auf die Uhr geworfen und meinen ersten Freudenschrei losgelassen. Ich wusste, wenn Nichts mehr passiert, werde ich meine Ziel Zeit erreichen. Ich habe Jochen, den ich vor dem Start von meinem Ziel erzählt habe zugerufen, dass es klappen wird. Wir sind im BELGISCHEN KREISEL mit einem FETZEN TEMPO aber auch mit einem FETZEN GEGENWIND Richtung LIENZ gerast. Jochen und Ich konnten mit kurzem Vorsprung auf unsere Begleiter die Ziellinie gemeinsam passieren.

Dass meine Zeit von 3:42 dann auch noch für den 2. Platz in der Klasse F2 bei 27Starterinnen reichen sollte, ist natürlich der Hammer. Wir haben im Festzelt mit einem Erdinger auf diesen Erfolg angestoßen. Auch die Jungs erreichten das Ziel unter 4 Stunden, sodass wir als Draufgabe den 2. Preis in der Kategorie Mannschaft gemischt für unseren Verein gewonnen haben. :-)

HIP HIP HURRA :-)

 

Bericht: Helene Minarski

Posted in: Wettkampf
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